Zig deutsche Talente beim ADAC Supercross Stuttgart – Große lokale Hoffnung: Moritz Schittenhelm aus Urbach

„Diesmal soll es Richtung Podium gehen“

Die Top-Nachwuchsklasse beim ADAC Supercross Stuttgart kann sich sehen lassen: Ein starkes Feld mit vielen deutschen Motorsportlern und einem ambitionierten Lokalmatador aus Urbach wird am 13. und 14 November in der Hans-Martin-Schleyer-Halle am Start sein. Rund 30 Fahrer sind mit von der Partie, wenn es in der Klasse SX2 um den Titel „Prinz von Stuttgart“ geht. Zu den Favoriten zählen der Franzose Julien Lebeau (Team Waldmann) und der Spanier Ilker Larranaga Olano (KTM-Sarholz Racing Team).
Die Klasse ist Europa-offen ausgeschrieben und soll eine Plattform für einheimische und europäische Fahrer sein. Entsprechend liegt der Anteil der deutschen Teilnehmer bei rund 40 Prozent. Unter ihnen sind zwei heiße Eisen: Stephan Büttner (Team LiquiMoly / Dennert-Racing by STC) zählt nach Expertenmeinung ebenfalls zu den Titelanwärtern. Auch Lokalmatador Moritz Schittenhelm (Team MJ Sport - LiquiMoly - Becker) werden gute Chancen eingeräumt. Nach seinem Supercross-Debut im vergangenen Jahr hat er das Training in der diesjährigen Vorbereitung umgestellt, um noch mehr rauszuholen. Der 21-Jährige gibt sich ambitioniert: „Diesmal soll es Richtung Podium gehen. Ein Platz in den Top 5 sollte auf alle Fälle drin sein.“ Schittenhelm, im württembergischen Urbach wohnhaft und bei seinem Heimatverein MSC Wieslauftal gemeldet, spielt dabei gleich auf die Gesamtwertung an. Analog zu den Profis der SX1 kämpfen auch die SX2-Nachwuchsfahrer an insgesamt vier Wochenenden Ende 2015 und Anfang 2016 um den deutschen ADAC Supercross-Titel. Auftakt für die Serie ist alljährlich in Stuttgart, weitere Austragungsorte sind München, Chemnitz und Dortmund.

Die SX2 ist die Top-Nachwuchsklasse des Wettbewerbs. Teilnehmen dürfen Fahrer bis maximal 21 Jahre. Pro Veranstaltungstag absolvieren sie ein freies Training, ein Zeittraining, ein Qualifikationsrennen und zwei Wertungsläufe über 10 Runden. Die Ausscheidungsrennen finden jeweils am Nachmittag statt, die finalen Läufe mit den besten zwölf Fahrern dann vor vollen Rängen in der Schleyer-Halle. Sieger des Abends ist jener Motorsportler, der in beiden Läufen die meisten Punkte holt. Die Fahrer müssen sich für jeden Wettkampftag neu qualifizieren. „Prinz von Stuttgart“ darf sich am Ende der Teilnehmer mit den meisten Punkten aus beiden Wettkampftagen nennen.